…der allermorgendlichen Realität ins Auge

Ich bewundere die Leute, die jeden und zwar wirklich jeden Morgen bereits kurz vor dem Wecker gut gelaunt und höchst motiviert die Bettdecke zurückwerfen und die Füße aus dem Bett strecken, um voller Tatendrang den neuen Tag zu gewinnen. Mit einem wohl strukturierten Plan im Kopf schreiten sie aus dem Schlafzimmer, springen unter die Dusche, ruck zuck ist das Styling vollbracht und auf gehts zum Kleiderschrank, vor dem sie sich schnell die passende Kombination für diesen Tag überlegen und kurz darauf schon in diesem Outfit stecken. Ein schnelles Frühstück und ab gehts zur Arbeit… Ich ziehe meinen Hut vor diesem Typ Mensch, da…

.. meine morgendliche Alltagsroutine alles andere als diesem Muster folgt. Der liebevolle Weckruf meines Mannes ist mit Abstand das schönste am Start in den neuen Tag. Gleich danach hämmert es in meinem Kopf: Wie schaffe ich es nur, auch nur einen Fuß aus dieser warmen, kuscheligen und wundervollsten Bettdecke der Welt zu strecken? Eine berechtigte Frage, wenn schon ein Lichtstrahl, der in mein verschlafenes Auge fällt, so weh tut, als ob man an meinen langen Haaren zieht. Und so geht es jeden verdammten Morgen – von den sich abnutzenden Grenzen keine Spur, es wird einfach nicht besser.

Was nach dem endlich absolvierten Aufstehen, das mehr einem Schlafwandeln gleicht, folgt, ist eine lose und ungeplante Abfolge verschiedener Tätigkeiten, um am Ende ein optisch ansehbares Erscheinungsbild aus mir zu machen, bevor es ins Office geht. Doch mal ehrlich, wer ist nicht am frühen Morgen (8:00 :P) von den Kombinationsmöglichkeiten seiner Kleidungsstücke überfordert? Ich bin es jedenfalls und blicke der Herausforderung täglich aufs Neue entgegen.

Doch ich gebe es zu, dieses Phänomen des erschwerten Aufstehens tritt nicht nur werktags auf, es ist auch an meinem geliebten Wochenende allgegenwärtig. Doch mal ehrlich, die Optionen, die man an diesen beiden Tag hat, überzeugen mich einfach mehr: Noch-mal-umdrehen oder ein ausgiebiges Wochenend-Frühstück mit einem leckeren Croissant und einem köstlich Milchkaffee. Aber es kommt wie es kommen muss, auch nach dem Weihnachtsurlaub wird der liebevolle Weckruf auch wieder den innerlichen Kampf des Aufstehens einleiten.


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