… es wird Herbst in der Küche

Nicht nur draußen verfärben sich die Baumblätter in kraftvolle Gelb- und Rottöne, sondern auch in den Läden wird es herbstlich. Für mich steht der Herbst erst so richtig vor der Tür, wenn die leckeren Kürbisse wieder einen Platz in der Gemüseabteilung des Supermarktes finden und damit auch in meinen Einkaufswagen gelegt werden.

Als fein gewürzte Beilage schmeckt das Halloween-Gesicht wirklich hervorragend, aber ich freue mich besonders auf eine hausgemachte Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer und Chili, deren Duft schon beim köcheln der Kürbisstücke durch unser Haus wandert.

Hokkaido

Das tolle an diesen Gericht: Es ist wirklich einfach und schmeckt unheimlich gut. Mittlerweile habe ich im Internet schon eine ganze Reihe unterschiedlicher Varianten gefunden, aber ich bin niemand, der gerne 1:1 ein Rezept runterkocht, sondern mag es besonders, mit verschiedenen Aromen zu experimentieren. In diesem Jahr muss daher auf jeden Fall Chili in den Suppentopf.

Für alle, die auch gerne einmal Zuhause den Suppenlöffel schwingen möchten, hier mein aktuelles Lieblings-Kürbissuppen-Rezept:

Am besten kauft ihr auf dem Markt, im Gemüseladen oder Supermarkt einen Hokkaido-Kürbis. Ich nehme hier gerne einen Bio-Kürbis in mittlerer Größe. Zuhause wird der kleine Runde nur grob geputzt: Dreck wird abgewaschen oder größere Unebenheiten an der Schale werden entfernt, aber ansonsten bleibt die Schutzhülle dran und der Hokkaido wird in kleinere Stücke zerteilt. Die weichen Fäden im Inneren kommen ebenfalls weg. Die Kerne könnt ihr aufheben und rösten und später wieder zur Suppe geben oder eventuell für ein selbst gebackenes Brot verwenden.

Kürbis zerteilt

In einem großen Topf werden dann zunächst ein paar Schalotten angedünstet und ganz leicht geröstet. Dazu gebe ich auch gerne mal eine Prise Zucker über die Zwiebelchen, damit sie ganz leicht karamellisieren. Wichtig ist jedoch, dass sie nicht schwarz werden und verbrennen. Dann kommen die Kürbisstücke in den Topf und werden ebenfalls angedünstet. Danach könnt ihr den geschälten Ingwer in kleinen Stückchen hinzugeben. Bei mir wird das Ganze nun mit Gemüsebrühe, am liebsten Bio oder einer ohne künstliche Geschmacksverstärker aufgegossen und köchelt mindestens 20 Minuten vor sich hin.

Dann gebe ich gerne einen Becher Sahne hinzu. Nach erneutem Aufkochen wird das Ganze nun passiert und mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Chili abgeschmeckt. Damit die Suppe noch etwas sämiger wird, gebe ich nun eine geschälte und in kleine Stücke geschnittene Kartoffel hinein, damit ihre Stärke die Suppe bindet. Nachdem sie weich gekocht wurde und kurz vor dem Servieren wird die Suppe noch einmal aufgeschäumt. Gerne könnt ihr beim Servieren auch ein paar Tropfen Kürbiskernöl darüber träufeln.

Kürbissuppe

Ansonsten wünsche ich euch einen guten Appetit und genießt den Duft in eurer Küche!


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