… Grillspaß an Halloween: Karamellisierter Lachs auf dem Zedernholz gegart mit frischen Ziegenkäse-Nudeln

Wie kann man den gruseligsten Abend des Jahres besser beginnen, als mit einem richtig feinen Abendessen. Und bei den durchaus noch recht milden Herbsttemperaturen freut sich auch der Grill noch einmal über seinen Einsatz vor der Winterpause. Und was steht auf dem Speiseplan? Lachs! Hier in Köln war es für uns gar nicht so einfach, einen guten Fischhändler zu finden, der eine gute und auch abwechslungsreiche Auswahl hat. Und pssst.. verratet es keinem, wir sind nach Leverkusen ausgewichen 😉

Neben des köstlichen Geschmacks finde ich dieses Gericht auch so toll, da mein Mann das Grillen in die Hand nimmt und ich mich um die Beilage kümmere. Das Rezept dafür haben wir in der Weber Grillbibel gefunden und sind seitdem ganz begeistert davon. Damit der Fisch sein volles Aroma entfalten kann und eine wunderbar duftende Zedernholznote erhält, braucht ihr genau diese Zedernholzbretter zu Hause. Das Raucharoma entfaltet sich am besten, wenn das Brettchen vorab mehrere Stunden in Salzwasser eingelegt wird. Der Lachs, wir nehmen am lieben Lachsfilet, aber man kann das Gericht auch gut mit Lachssteak versuchen, wird vorher mit Meersalz und frischem schwarzen Pfeffer gestreut und erhält einen leichten Überzug mit braunem Zucker.

Wichtig ist auch, dass der Grill auf direkter mittlere Hitze zwischen 175-230°C vorgeheizt wird und diese Temperatur konstant halten kann, wenn der Fisch auf der Haut auf das Zedernholz gelegt wird und das Zedernholz auf das Grillrost kommt. Da unser Stück Filet recht dick war, ließen wir den Fisch sogar fast eine halbe Stunde bei geschlossenem Deckel garen bis er eine wunderbare gebräunte Oberfläche besaß.

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Heiß und mit einem wunderbaren Raucharomen ließen wir uns den Lachs schmecken, der zusammen mit den Ziegenkäse-Tagliatelle unglaublich schmeckte. Die Beilage ist im Handumdrehen zubereitet. Man kann selbst frische Pasta machen oder auch gute Bandnudeln kaufen. Für die Zubereitung einfach ein paar Pinienkerne in der Pfanne anrösten, so dass sie zu duften anfangen. Die Kerne dann wieder herausnehmen. Ich nehme nun bei vier Personen ein Glas in Öl eingelegte getrocknete Tomaten, die ich in kleine Stückchen schneide und zusammen mit ordentlich Olivenöl und etwas von dem Öl der Tomaten in einer Pfanne bei mittlerer Hitze andünste. Dann nehme ich für 4 Personen ca. 150g Ziegenfrischkäse, den ich in die Pfanne gebe, damit er sich langsam mit Öl und Tomaten vermischt. Frisch aus dem heißen Wasser kommen die Tagliatelle hinzu, ebenso wie die Pinienkerne. Das ganze wir natürlich mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und, auch wenn die Italiener so gar nicht für das Vermischen mehrerer Käsesorten sind, bei uns muss noch etwas frischer Parmesan darüber. Wirklich lecker! Wir hatten ein tolles Essen!

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