Kinder, es gibt Waffeln!

Könnt ihr euch vorstellen, dass wir Eifelkinder früher zum Mittagessen Waffeln mit Kartoffelsuppe bekommen haben? Diese süß-herzhafte Kombination klingt auf den ersten Blick ja vielleicht etwas seltsam, ist jedoch in der Eifel weit verbreitet und ich fand es jedes Mal großartig, wenn Mama oder Oma sowohl den Suppen- als auch den Teiglöffel gleichzeitig schwangen. Genauso sehr freute ich mich auch, wenn an Geburtstagen oder einfach so zum Kaffee dieser herrliche Waffelduft in der Luft lag. Ich meine, wer kann denn Waffeln nicht immer essen?

Als ich zum Studium ins jecke Köln gekommen bin, hatte ich meiner Mama sei Dank gleich ein Waffeleisen im Gepäck und es ist bis heute viele unzählige Male an sonnigen oder regnerischen Nachmittagen und vor allem zu Bundesliga-Samstagen zum Einsatz gekommen, am liebsten mit einer Kugel Vanille-Eis.

Da das Rezept ja mittlerweile heiß erprobt ist, muss es natürlich auch ein Teil meines Blogs werden. Wichtig ist übrigens beim Waffelteig – und da shabe ich von meiner Oma gelernt – gebt, bevor er in das Eisen kommt,  einmal einen kräftigen Schluck Sprudel hinzu, so wird er umso fluffiger.

Hier nun die Zutaten für ca. 4 Personen

  • 150g weiche Butter
  • 80g weißen Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier, Größe M
  • 250g Mehl
  • 2 Msp. Backpulver
  • Vollmilch nach Belieben
  • ein großer Schluck Sprudelwasser

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Zur Zubereitung müsst ihr zunächst die Butter, den Zucker und die Eier miteinander vermischen und diese Masse schaumig schlagen. Daraufhin könnt ihr das Mehl und Backpulver hinzugeben. Nun könnt ihr die Milch nach und nach dazu mischen, bis der Teig die für euch gewünschte Konsistenz hat. Ich mag die Waffeln am liebsten, wenn der Teig schon cremig ist und nicht mehr zäh flüssig ist, sondern gleichmäßig vom Löffel fließt. Nun darf der Teig für 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen und etwas 20 Minuten vor Verarbeitung hinaus genommen werden. Nun darf endlich der Sprudel hinzu und verrührt werden. Und dann heißt es ab damit in heiße Waffeleisen…. und dann auf den Teller.

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Aktuell überlege ich, mir ein zweites Eisen für belgische Waffeln anzuschaffen. Habt ihr vielleicht Tipps, welches Eisen zu empfehlen ist? Herzlichen Dank!

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