Haferflocken und Parmesan? – Schnitzel mal anders

Haferflocken-Parmesan-Schnitzel mit Feldsalat, Gorgonzola und Bacon-Chips und geröstete Champions mit frischen Thymian

Ja, so ab und zu, kann ich an einem richtig guten Schnitzel wirklich nicht vorbeigehen. Aus diesem Grund finden Kalbsschnitzel oder auch mal Schweineschnitzel aus der Oberschale hin und wieder ihren Weg in unsere Küche. Doch es kann nicht immer klassisch sein. Gerade was die Beilagen und natürlich die Panade betrifft, sind wir in letzter Zeit, wie sagt es Andreas Bourani so schön, „auf anderen Wegen“ gegangen und es hat uns gut gefallen.

Für ein Schnitzelessen nach diesem Rezept benötigt ihr:

  • 2 Kalbsschnitzel oder wahlweise Schweineschnitzel aus der Oberschale
  • zarte Haferflocken, Paniermehl und Parmesan für die Panade
  • zwei Eier
  • etwas Mehl
  • ca. 500g weiße oder braune Champignons
  • frischen Thymian
  • ca. 500g frischen Feldsalat
  • ca. 200g Bacon
  • ca. 200g Gorgonzola
  • Salz, Pfeffer
  • natives Olivenöl
  • Aceto Balsamico

Los gehts mit der Zubereitung:

Zugegeben, die hohe Kunst des Schnitzelbratens erforderte schon ein wenig Übung. Dabei ist es als gute Vorraussetzung vor allem wichtig, dass das Schnitzel nicht zu dick ist, was bedeutet, dass es entweder schön dünn geschnitten ist (so ca. 0,5 cm sind für perfekt) oder noch plattiert wird.

Hat das Schnitzel sozusagen, die richtige Dicke erreicht, geht es an die Vorbereitung der Beilagen. Lasst uns mal mit dem Salat anfangen. Zunächst wird der Feldsalat geputzt, gewaschen und vorsichtig durch die Salatschleuder gezogen. Während dessen sollen die Baconstreifen im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 Grad C. vor sich hinbruzeln und zu Chips werden. Wichtig ist hier, dass sie nicht zu braun werden und vorher aus dem Ofen genommen werden. Legt sie noch kurz auf ein Küchenpapier, damit dies etwas von dem Fett aufsaugen kann und verbröselt dann die Streifen zu kleinen Chips und gebt ihn in eine Schüssel zum bereits geputzten Salat. Außerdem solltet ihr jetzt den Gorgonzola aus dem Kühlschrank nehmen, damit er beim Servieren des Salats nicht mehr zu kühl ist. Ich schneide ihn immer in kleine Würfel und gebe ihn zum Feldsalat. Als Dressing gibt es bei diesem Rezept nur eine einfache Vinaigrette aus nativem Olivenöl, Aceto Balsamico, Salz und Pfeffer, da sonst einfach zu viele Aromen im Spiel sind. Ihr könnt sie ja schon mal vorbereiten, aber am besten erst kurz vor dem Essen auf den Salat geben, da er sonst nicht mehr so schön knackig ist.

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So, der Salat ist schon mal gemacht, nun geht es weiter mit den Champignons. Sie werden geputzt und anschließend geviertelt und dann in die heiße Pfanne mit etwas Olivenöl gegeben. Wichtig ist hier, dass sie erst mal eine schöne Bräunung erhalten und wirklich richtig braten und nicht im eigenen Saft kochen. Gebt dann ein paar Zweige Thymian hinzu und es riecht herrlich in eurer Küche. Während es nun ans Schnitzelbraten geht, reduziert die Hitze bei den Champignons und habt weiterhin ein Auge drauf.

Kommen wir zum Schnitzel. Die Schnitzel sollten nun meliert und leicht gesalzen und gepfeffert werden. Dann zieht ihr sie einmal mit beiden Seiten durch das verquirlte Ei und dann wendet sie in der Panade aus zarten Haferflocken, Paniermehl und Parmesan. Drückt die Panade nicht an und macht sie nicht zu dick, sonst wirft das schöne Schnitzel später keine Blasen.

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Nun ist es Zeit, die Pfanne zu erhitzen. Früher habe ich die Schnitzel eigentlich immer in Butterschmalz gebraten, aber nun bin ich zum Sonnenblumenöl zurück gekehrt, da ich die Schnitzel damit irgendwie knuspriger finde. Gebt genügend Öl, so dass die Schnitzel nachher fast bedeckt sind, in die Pfanne und erhitzt sie. Wenn das Öl an einem Holzkochlöffel kleine Blasen wirft, ist es Zeit, die Schnitzel darin zu baden. Backt das Schnitzel ca. 2 Min von jeder Seite bis es goldbraun ist. Wichtig ist auch, dass ihr die Pfanne schön hin und her schwenkt, damit die Panade soufflieren kann und leicht Blasen wirft. Nach dem Braten könnt ihr da Schnitzel kurz auf ein Küchenpapier geben und dann dürft ihr anrichten und es euch schmecken lassen. Guten Appetit.

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